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Ellam Ondre (Alles ist Eins) von Ramana Maharshi
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Anleitung zur Befreiung (Moksha)

Wenn du Befreiung möchtest, dann schreibe, lese und praktiziere die Anweisungen in Ellam Ondre.“

Ramana Maharshi

Das Buch, Ellam Ondre (Alles ist Eins)

„In dem Moment, wo du aufwachst, wirst du wissen, dass Wachsein besser ist als dieser Traum.“

Zitat aus Ellam Ondre

Vorbemerkung

Dieses kleine, aber außergewöhnliche Buch wurde im 19. Jahrhundert geschrieben und aus dem Tamil ins Englische, und nun aus dem Englischen ins Deutsche, übersetzt. Der Autor ist unbekannt. Es fand Verbreitung durch den Erleuchteten Ramana Maharshi, der es oft, zusammen mit einigen wenigen anderen Büchern, Schülern empfahl, die auf der Suche nach Erkenntnis waren. Dieses Buch enthält in hoch konzentrierter Form eine Belehrung über die Erlangung der Erkenntnis der Wirklichkeit und führt die effektivste Methode auf, wie man Verwirklichung (d.h. Erleuchtung, Moksha, Befreiung, Erlösung) erlangt.

Der Maharshi hat dieses Buch besonders denjenigen ans Herz gelegt, die Probleme damit haben, die Vorstellung von vielen Göttern (wie sie im Hinduismus zu finden ist) mit dem Advaita-Konzept des einen, universalen Gottes in Einklang zu bringen. Dieses Buch erklärt, warum es keinen wirklichen Konflikt zwischen diesen beiden Sichtweisen gibt, solange man die Dinge aus der Perspektive betrachtet, dass all die unterschiedlichen Wesen und Objekte in diesem sich ausdehnenden Universum im Wesentlichen Teile einer größeren Ganzheit sind, oder, wie das Buch es zusammenfasst: Alles ist Eins.

Einleitung des Autors

Der Mensch strebt danach, Freude zu erlangen und Leiden zu vermeiden. Dies trifft auch für die anderen Lebewesen zu. Es ist dies das allgemeine Bestreben der Menschheit. Aber den höher entwickelten Menschen geht es um rechtes Handeln und sie sind bestrebt, geduldig zu akzeptieren, was sich daraus an freudevollen oder leidvollen Folgen ergibt. Eine Gemeinschaft mit solchen Menschen ist von dauerhaftem Nutzen, während die Gemeinschaft mit gewöhnlichen Menschen dies nicht ist. Gutes in der Welt entsteht nur aus der Gemeinschaft mit höher entwickelten Menschen.

Daraus erhebt sich die Frage: „Was ist recht?“. Diese Frage ist wichtig, aber die Antwort wurde nicht gefunden. Warum? Weil das, was recht ist, von den Umständen abhängt. Wie umfassend ein Werk über dieses Thema auch sein mag, es wird immer Umstände geben, die der Autor nicht in Betracht gezogen hat. Daher ist es notwendig, jenen Zustand zu verwirklichen, der uns in die Lage versetzt, die unterschiedlichsten Bedingungen richtig einzuschätzen und klar zu entscheiden, was in jeder Situation rechtes Handeln ist.

Es gibt nur einen solchen Zustand. Kein anderer Zustand gleicht ihm. Obwohl er so einzigartig ist, ziehen ihn die weltlichen „Weisen“ seltsamerweise nur außerordentlich selten in Betracht. Nichts ist seltsamer als dies. Dieser einzigartige Zustand wird sehr klar in den Upanishaden gelehrt. In diesem Buch habe ich dieselbe Wahrheit aus meiner Sicht beschrieben. Ich sah dies als meine Pflicht an. Ich erhebe keinen Anspruch auf Originalität. Die sechs Kapitel dieses Buches sind so eng miteinander verbunden, dass man den einen oder anderen Punkt, den man vielleicht in einem der Kapitel erwartet, stattdessen in einem anderen findet. Sicherlich werden auch ein paar Punkte, die bei einem oberflächlichen Lesen nicht klar werden, bei eingehenderem Studium klar. Weitere Gesichtspunkte zum Thema mag man den Hauptwerken der Erleuchteten entnehmen.

Göttliche Mutter, wahrer Meister, rettet uns!

,,, = = = der Autor = = =,,,

EINHEIT

1. Alles, einschließlich der Welt, die du wahrnimmst und dir selbst, der die Welt wahrnimmt, ist nur Eins.

2. Alles, was du als ich, du, er, sie und es ansiehst, ist nur Eins.

3. Was du als fühlende Wesen und was du als unbelebt wahrnimmst, wie Erde, Luft, Feuer und Wasser, ist alles Eins.

4. Das Gut, das du erlangst, wenn du alles als Eins betrachtest, kann nicht erlangt werden, wenn du jedes davon als voneinander getrennt ansiehst. Daher: Alles ist Eins.

5. Das Wissen um die Einheit von allem ist gut für dich und ist auch gut für die anderen. Daher: Alles ist Eins.

6. Wer es so sieht: „Ich bin etwas Abgesondertes“, „Du bist etwas Abgesondertes“ und so weiter, wird immer sich selbst auf eine Art und Weise behandeln und andere auf eine andere Art und Weise behandeln. Er kann nicht anders, als das so zu tun. Der Gedanke „Ich bin etwas Abgesondertes, andere sind etwas Abgesondertes“ ist die Wurzel, aus welcher der Baum unterschiedlicher Verhaltensweisen gegenüber unterschiedlichen Personen hervorwächst. Wie kann es irgend ein Abweichen vom Weg der Rechtschaffenheit für jemanden geben, der um die Einheit von sich selbst und den anderen weiß? Solange der Samen der Unterschiedlichkeit da ist, wird der Baum unterschiedlicher Verhaltensweisen aus ihm hervorgehen, selbst unbewusst. Daher gib die Vorstellung von Unterschieden auf: Alles ist nur Eins.

7. Frage: „Wenn in der Welt alle Dinge voneinander geschieden zu sein scheinen, wie kann ich alle als Eins ansehen? Gibt es einen Weg, diese Erkenntnis zu erlangen?“ Die Antwort ist: „Wenn man in ein und demselben Baum Blätter, Blüten, Früchte und Äste sieht, die alle getrennt und verschieden voneinander sind, so sind dennoch alle Eins und sind daher alle in dem Wort „Baum“ enthalten. Ihre Wurzel ist dieselbe. Ihr Saft ist derselbe. Ebenso entstammen alle Dinge, alle Körper, alle Organismen demselben Ursprung und werden von einem einzigen Lebensprinzip belebt.“ Daher: Alles ist Eins.

8. Oh guter Mensch: Ist die Aussage „Alles ist Eins“ gut oder böse? Urteile selbst. Wenn ein Mensch stets rechtschaffen ist, der sich selbst wie die anderen und die anderen wie sich selbst behandelt, wie kann ihm Böses anhaften, wenn er sich selbst als die anderen und die anderen als sich selbst erkennt? Sage mir, ob es irgend einen besseren Weg gibt, das Gute zu verwirklichen, als das Wissen um die Einheit! Ganz sicher können andere Methoden nicht so gut sein wie diese. Wie kann jemand die anderen mehr lieben, als wenn er weiß, dass sie er selbst sind, als zu wissen, dass sie in Liebe in Einheit vereinigt sind?, denn wahrlich: sie sind Eins.

9. Wer gleicht dem Kenner der Einheit an seelischem Frieden und innerer Lebendigkeit? Er ist frei von Sorgen. Das Wohlergehen aller ist sein eigenes Wohlergehen. Eine Mutter sieht das Wohlergehen ihrer Kinder als ihr eigenes Wohlergehen an. Dennoch ist ihre Liebe nicht perfekt, weil sie sich selbst und ihre Kinder als gesondert ansieht. Die Liebe eines Erleuchteten, der die Einheit von allem erkannt hat, übertrifft bei weitem selbst die Liebe einer Mutter. Es gibt kein anderes Mittel, eine solche Liebe zu erlangen, als die Erkenntnis der Einheit. Daher: Alles ist Eins.

10. Erkenne, dass die Welt als Ganzes dein unvergänglicher Körper ist und dass du das ewige Leben der gesamten Welt bist. Sage mir: ist irgend etwas Schlimmes dabei, dies zu tun? Wer kann sich fürchten, den Weg der Harmlosigkeit zu gehen? Sei mutig! Die Veden lehren eben diese Wahrheit. Es gibt nichts als dich selbst. Alles Gute wird dein sein. Ja, du wirst das Gute selbst. Alle anderen werden nur Gutes von dir erlangen. Wer wird seinem eigenen Körper und seiner eigenen Seele Böses zufügen? Wenn der Körper eine Geschwulst bekommt, wird ein Medikament verabreicht. Selbst wenn die Behandlung schmerzhaft sein mag, so bewirkt sie doch nur Gutes, so werden einige deiner Handlungen sein; auch sie fördern das Gute in der Welt. Daher wird es keine Unterschiede für dich geben. Ich sage es kurz: der Kenner der Einheit handelt so, wie man handeln soll. Tatsächlich ist es die Erkenntnis der Einheit, die ihn handeln lässt. Er kann keine Fehler machen. In der Welt ist er Gott in sichtbarer Gestalt.

Alles ist Eins.

DU

1. Wer bist du? Bist du dieser Körper? Wenn es so ist, warum bist du dir dann im Zustand des Tiefschlafs nicht einer Schlange bewusst, die über ihn kriecht? Kannst du also der Körper sein? Nein, ganz sicher nicht. Du musst etwas anderes als dieser Körper sein.

2. Manchmal träumst du im Schlaf. Dann identifizierst du dich mit jemandem. Kannst du dieser Jemand sein? Du kannst es nicht sein. Andernfalls: was würde aus dieser Person, wenn du aufwachst? Außerdem schämst du dich hinterher, dich mit dieser Person identifiziert zu haben. Offensichtlich bist du nicht diese Person im Traum. Du bist von ihr verschieden.

3. Nun betrachte den Zustand des traumlosen Schlafes. Was ist dein Zustand in ihm? Kann dies deine wahre Natur sein? Sicherlich wirst du kein Anhänger dieses Glaubens werden. Warum? Weil du nicht so närrisch sein wirst, dich selbst mit der kompakten Dunkelheit zu identifizieren, die dich darin hindert, auch nur zu wissen, in welchem Zustand du bist. Wenn du deine Unterscheidungsfähigkeit gebrauchst, wie kannst du annehmen, dass du Unwissenheit oder Leere bist? Wie kann das deine wahre Natur sein? Es kann nicht sein. Du bist der Erkennende, der weiß, dass dies ein Zustand konzentrierter Dunkelheit ist, die deine wahre Natur verbirgt. Wie kannst du dann das sein, was du als solches erkannt und abgetan hast? Du bist demnach nicht die dunkle Unwissenheit des Tiefschlafs. Auch davon bist du also verschieden.

4. Wenn also festgestellt wurde, dass du nicht der grobstoffliche Körper bist, kannst du dann etwas anderes sein, was noch weiter außerhalb ist? Ebenso wie du nicht dieser grobstoffliche Körper bist, bist du nicht irgend etwas in der äußeren Distanz vom Körper. Auch bist du nicht die Person im Traum und nicht die Unwissenheit des tiefen Schlafs. Du bist verschieden von diesen drei Zuständen und ihrer Welt.

5. Diese drei Zustände kann man auf zwei Formen des Zustands reduzieren: der eine beinhaltet Subjekt und Objekt und der andere ist der Zustand der Unbewusstheit des Subjekts selbst. Ersterer umfasst die Zustände des Wachens und des Träumens, letzterer ist der Zustand des Tiefschlafs. Alle deine Erfahrungen finden ausschließlich in diesen beiden Zuständen statt. Und beide sind dir fremd. Deine wahre Natur bleibt von ihnen unberührt.

6. Wenn du fragst, was deine wahre Natur ist: sie wird Turiya genannt, was „der vierte Zustand“ bedeutet. Warum wird dieser Name gebraucht? Dieser Name ist passend, denn er scheint auszudrücken, dass die drei Zustände deiner Erfahrung, Wachen, Träumen und tiefer Schlaf, fremd für dich sind und dein wahrer Zustand der vierte ist, der von jenen dreien verschieden ist. Wenn man es so sieht, dass die drei Zustände des Wachens, Träumens und Tiefschlafs zusammen einen langen Traum darstellen, dann steht der vierte Zustand für das Erwachen aus diesem Traum. Er ist in seiner Natur zurückgezogener als der Tiefschlaf und zugleich wacher als der Wachzustand.

7. Daher ist jener vierte Zustand dein wahrer Zustand, der verschieden ist von den drei Zuständen des Wachens, Träumens und Tiefschlafs. Du bist allein dieser. Was nun ist dieser vierte Zustand? Er ist Erkenntnis, die nicht auf irgend etwas bestimmtes gerichtet ist. Sie ist sich ihrer selbst nicht unbewusst. Man kann sagen: der vierte Zustand ist reine Erkenntnis, die sich nicht irgend eines Objektes bewusst, aber dennoch selbst nicht unbewusst ist. Nur derjenige, der sie verwirklicht, und sei es nur für einen Augenblick, hat die Wahrheit erkannt. Du bist Das und nichts anderes.

8. Was gibt es sonst noch zu sagen über den, der den vierten Zustand erlangt hat?, In der Praxis ist es niemandem möglich, für immer in diesem Zustand zu verbleiben, das heisst in diesem Zustand nicht auf etwas gerichteter Erkenntnis zu sein. Wer den vierten Zustand verwirklicht hat, erwacht später in dieser Welt, aber diese Welt ist für ihn nicht, was sie vorher war. Er nimmt wahr, dass das, was er im vierten Zustand verwirklichte, nun als all dies erscheint. Er stellt sich diese Welt nicht als von der reinen Erkenntnis verschieden vor. Somit nimmt er das, was er im Inneren wahrnahm, nun in einer anderen Form im Äußeren wahr. Statt des vorherigen Zustandes der Zersplitterung ist er nun im Zustand der Nicht-Zersplitterung gegründet. Er ist jetzt Alles. Nichts ist von ihm selbst verschieden. Ob seine Augen geschlossen sind oder geöffnet, wie auch immer die Dinge sich verändern mögen, sein Zustand bleibt unverändert. Dies ist der Zustand von Brahman. Dies ist der natürliche Zustand von Ewigkeit. Du bist dieser Zustand ewiger Wahrheit.

9. Es gibt nichts über diesen Zustand hinaus. Die Worte „nach Innen“ oder „nach Außen“ haben keine Bedeutung für ihn. Alles ist Eins. Sein Körper, seine Sprache und sein Denken können nicht egoistisch sein. Ihre Aktivität ist eine Gnade und trägt zum Wohle aller bei. Das abgetrennte „Ich“ ist für immer verloren gegangen. Sein Ego kann niemals wiederbelebt werden. Daher wird gesagt, dass er hier und jetzt befreit ist. Er lebt nicht, weil sein Körper lebt, noch stirbt er, weil sein Körper stirbt. Er ist ewig. Es gibt nichts anderes als ihn. Du bist Er.

10. Wer ist Gott?, Er ist Gnade. Was ist Gnade?, Bewusstsein ohne das abgetrennte Ich. Wie kann man wissen, dass es solch einen Zustand gibt?, nur, indem man ihn verwirklicht. Die Veden preisen solchen Menschen als einen, der Gott verwirklicht hat und eins mit Ihm geworden ist. Daher ist es das höchste Gut, dass man aus der Welt gewinnen kann und das Beste, was man der Welt tun kann, diesen Zustand zu verwirklichen. Tatsächlich gibt es keine Zustände außer diesem. Andere Zustände gibt es nur scheinbar, im Zustand der Unwissenheit. Für den, der zur Erkenntnis gelangt ist, gibt es nur einen Zustand.

Du bist Das.

GOTT

1. Wer ist Gott?, Gott ist Er, der alles transzendiert, das von uns wahrgenommen wird. Wenn er diese Welt transzendiert, gibt es dann keine Beziehung zwischen Ihm und dieser Welt?, Nicht ein einziges Partikel hier ist ohne Beziehung zu Ihm. Was bedeutet dann „die Welt transzendieren“?, Die Welt umfasst uns und die Objekte, die von uns wahrgenommen werden. In anderen Worten: das Belebte und das Unbelebte zusammen bilden die Welt. Was sollen wir über Ihn sagen, der die Lebewesen und Dinge erschaffen hat? Von diesen beiden nennen wir die bewussten Wesen höherwertig. Alles, was wir begreifen können, ist, dass Er zur höchsten Stufe der Wesen gehört, die wir kennen. Unser Intellekt kann nicht über dieses Verständnis hinausgehen. Also steht unser Schöpfer über uns. Er kann von unserem Intellekt nicht begriffen werden. Daher ist sein Name „Kadawul“, transzendentes Wesen. „Kadawul“ bedeutet, dass Er über unserem Intellekt steht, unser Begriffsvermögen überschreitet. Daher ist sein Name „Kadawul“, Transzendentes Wesen.

2. Kann Gott dann nicht von uns erkannt werden?, Nicht ganz. In gewisser Weise können wir Ihn erkennen. Soviel von seiner Gnade ist ausreichend für uns. Wir müssen nicht all seine Größe erkennen. Er lässt uns so viel von seiner Größe erkennen, dass es ausreicht, um all unser Leiden auszulöschen. Es gibt keinen Grund für Ihn, uns ein Jota mehr von seiner Macht zu offenbaren, als notwendig ist, um unsere Mängel in unserem gegenwärtigen Zustand zu heilen. Daher können wir Ihn soweit erkennen, wie wir es benötigen. Er ist also in unserer Reichweite. Wenn Er auch unbegrenzt ist, so ist Er doch bis zu einem gewissen Grade in der Reichweite unserer Erkenntnis.

3. Was ist es, das ihn in die Reichweite unserer Erkenntnis bringt?, Es ist, dass Er als Sein-Bewusstsein-Seligkeit (Sat-Chit-Ananda) erkannt werden kann.

„Sein“ bezeichnet das, was unvergänglich ist, das, was ewig existiert. Wenn Er zu irgend einer Zeit nicht-existent werden soll, wer sollte es sein, der ihn vernichtet? Wer sollte ihn erschaffen? Die vergängliche Natur von allen führt zu der Schlussfolgerung, dass sie von Einem regiert werden, der unvergänglich ist. Dieser unsterbliche Herr von allen ist Gott. Seine unvergängliche Natur ist Sein (Sat).

Nun, was ist Bewusstsein (Chit)? Mit Bewusstsein meinen wir Wissen, Erkenntnis. Dies ist absolutes Wissen, nicht unser fehlbares intellektuelles Wissen. Keine Schwankungen oder Fehler beeinträchtigen Sein Wirken. Es ist Wissen, rein und einfach. Manchmal lehrt er uns und sagt: „Euer Wissen ist schwankend und fehlerhaft“. Welch hohe Ordnung weisen selbst die bewusstlosen Objekte seiner Schöpfung auf! Viele kennen die Geschichte von dem Atheisten, der eine gute Lektion erhielt, als er die Ordnung der Schöpfung verspottete, indem er sagte: „Warum machte er den Samen so klein für einen Banyan-Baum, der doch so groß ist?“, Dass ein bewusstloses Ding so geordnet ist und später so etwas Großes und Nützliches aus ihm wird, gibt den Hinweis darauf, dass eine bewusste Intelligenz am Werk ist. Kann ein simples, bewusstloses Ding etwas hervorbringen, das nur fehlerloses Wissen zu vollbringen vermag? Könnte es von unserem unvollständigen Wissen hervorgebracht werden?, nein, das ist niemals möglich. Daher sagt man von Gott, dass er auch Bewusstsein (Chit) ist.

Nun, und was ist Seligkeit?, Es ist der Zustand, der frei von einem Wunsch nach irgend etwas ist. Dies ist Frieden in ewiger Erfüllung. Wenn Er den Wunsch nach irgend etwas hätte, wie könnte Er dann besser sein als wir? Wie könnten wir Seligkeit durch Ihn erlangen? Er selbst würde dann ein anderes Wesen brauchen, das Seine Wünsche erfüllt. Aber wer könnte denken, dass Er so ist? Der Zustand der Zufriedenheit in sich selbst ist auch der Zustand von Seligkeit. Daher wird Er Seligkeit (Ananda) genannt.

Diese drei, Sein, Bewusstsein und Seligkeit, sind untrennbar voneinander, denn einzeln wären sie wertlos. So wird Er also als Sein-Bewusstsein-Seligkeit (Sat-Chit-Ananda) erkannt. Gott ist somit nicht nur transzendent, sondern Er ist auch als Sein-Bewusstsein-Seligkeit in der Reichweite unserer Erkenntnis.

4. Wer den vierten Zustand erlangt und alles als Eins wahrnimmt, nur der kennt Gott wahrhaft als Sein-Bewusstsein-Seligkeit. Worte können nicht ausdrücken und die Ohren vermögen nicht zu hören, wie solch einer mit Gott vereint ist; es ist eine Frage der Verwirklichung. Es gibt aber Mittel und Wege für eine solche Verwirklichung und diese können mitgeteilt, gelernt und in Handeln umgesetzt werden.

5. Er, der auf diese Weise verwirklicht werden kann, ist Gott. Er hat keinen Namen; wir geben Ihm einen Namen. Er hat keine Form; wir geben Ihm eine Form. Was ist schlimm daran, dies zu tun? Welcher Name ist nicht Seiner oder welche Form ist nicht Seine? Welches ist der Klang oder die Form, in denen er nicht präsent ist? Daher, in der Abwesenheit von wahrem Wissen um Ihn, kannst du ihn nennen, wie es dir gefällt oder Ihn dir in einer Form vorstellen, die dir zusagt, um dich an ihn zu erinnern. Jedoch auf seine Gnade zu hoffen, ohne irgend ein Bemühen von deiner Seite, ist überaus fruchtlos. Wenn es möglich wäre, seine Gnade ohne irgend ein Bemühen deinerseits zu erlangen, so wären alle gleich und es gäbe keinen Grund für irgend welche Unterschiede. Er hat uns die Mittel und Wege gezeigt. Bemühe dich, erreiche das Ziel, sei glücklich. Nur deine Trägheit und dein Egoismus lassen dich erwarten, du könntest Seine Gnade ohne dein eigenes Bemühen darum erlangen. Das für alle aufgestellte Gesetz gilt auch für dich. Lass nicht nach in deinen Bemühungen. Gott kann nur durch dein Bemühen erlangt werden.

6. Es gibt ein Bemühen, das alle anderen übertrifft. Es kann einem jedoch weniger wirksam vorkommen als Hingabe an Gott in Name und Form. Nichts desto weniger ist es wirksamer. Es ist schlicht und einfach die Liebe, die du auf alle Wesen ausdehnst, ob sie gut oder schlecht sind. Ohne solch eine Liebe zu allen wird deine Hingabe an Gott zu einer bloßen Parodie. Welchen Nutzen hast du für Gott? Wenn du danach trachtest, von Gott die Erfüllung deiner Wünsche zu erlangen, ohne den Bedürftigen in der Welt gegenüber deine Pflicht zu tun, so ist dies nur Egoismus von deiner Seite aus. In Gottes Gegenwart gibt es dafür keinen Platz. Die Handlungen in Seiner Gegenwart sind alle selbstlos. Daher sei dir bewusst, dass alle Zentren Sein sind und Er in allen Zentren ist und so soll deine Hingabe ihm gegenüber sein. Wahrlich, Gott wird gebunden durch solch eine hohe Form der Hingabe.

7. Wenn du weiterhin die Namen und Formen Gott zuschreibst und allen Liebe zukommen lässt, weil du verstanden hast, dass alle Namen und Formen Sein sind, wird dein Geist allmählich reifen. So, wie der Geschmack einer Frucht während des Vorgangs ihrer Heranreifung immer besser wird, so wirst du die Zunahme von Gutem und die Abnahme von Schlechtem in dir feststellen. Wenn dein Geist zur Reife gelangt, wird eine Zeit kommen, wo du deinem Meister begegnest. Dies heißt nicht, dass du nach ihm suchst oder er nach dir sucht. Zur rechten Zeit wird die Begegnung stattfinden. Jeder bewegt sich auf seine eigene Weise. Dein Bereit-Sein bringt euch zusammen, bewirkt, dass du ihm vertraust, bewirkt, dass er dich auf die rechte Weise lehrt und bewirkt auch, dass du seinen Anweisungen folgst. Dies ist der unmittelbare Weg, Gott zu verwirklichen, das heißt den vierten Zustand zu erlangen. Du wirst dem Weg folgen und dein Ziel erreichen und dieses Ziel ist Sein-Bewusstsein-Seligkeit, das ist Gott.

8. Der Weg, den der Meister aufzeigt ist der Weg, der endgültig und geradewegs zur Einheit führt. Er ist wohl-erprobt, natürlich und frei von Schmerz. Wenn du dem Weg folgst, den der Meister aufzeigt, werden keinerlei Zweifel aufkommen und keine Furcht. Sind nicht Furcht und Zweifel die Eigenschaften des Weges der Dunkelheit? Wie sollten sie dir auf dem Weg der Wahrheit begegnen, den der Meister weist? Auf diese Weise spricht der Weg selbst zu dir und sagt dir, dass er der richtige ist. Somit gibt es für dich nicht mehr zu tun, als den Meister zu treffen und von ihm zu lernen. Dieser Weg wird dir sehr vertraut sein, denn der Meister und Gott haben ihn so eingerichtet. Er hat schon vor dir den Weg beschritten und ihn für dich bereitet.

Er hat dir den Weg gewiesen und du folgst ihm. Wie vielen wirst du denselben Weg weisen? Und wie viele mehr werden dir später auf demselben Wege folgen? Ganz offensichtlich haben Furcht und Zweifel keinen Platz auf dem Weg der Wahrheit. Wenn du erst einmal einen Schritt vorwärts gemacht hast, wirst du weiter gehen. Die Hilfe des Meisters ist nur für den ersten Schritt vorwärts. Es ist nicht nötig, dass du etwas für den Meister tust, damit dir der Weg gewiesen wird. Wisse, dass er der Bote Gottes ist, der damit beauftragt wurde, denen den Weg zu weisen, die aufgrund ihrer eigenen Bemühungen bereit sind. Es ist Gott selbst, der den göttlichen Boten sendet, wenn du reif dafür bist.

9. Die mit Glauben praktizierte Ausübung in der Phase der Unwissenheit wird Bhakti (der Weg der Hingabe) genannt. Dieselbe Ausübung, aber mit Wissen verbunden, wird Gyana (der Weg der Erkenntnis) genannt. Bhakti wird in zwei Formen ausgeübt: eine besteht in Hingabe an Gott in Name und Form und die andere ist Karma und wird als Liebe zu allen praktiziert. Von den beiden Unterteilungen von Gyana wird das Voranschreiten auf dem vom Meister aufgezeigten Weg Yoga genannt und der Zustand des erreichten Zieles wird dann Gyana (Erkenntnis) genannt. Für alle ist es natürlich, an etwas zu glauben, was sie nicht sehen und es dann zu finden.Diejenigen, die nicht glauben, können niemals finden. Daher erlangen die Gläubigen das eine oder andere und die Ungläubigen erlangen niemals irgend etwas. Du kannst glauben aus dem einfachen Grund, dass Glaube an Gott nicht schädlich ist. Dadurch kannst du an den guten Wirkungen teilhaben. Diese Welt ist nur dazu da, um Glauben in dir zu erzeugen. Dies ist der Zweck der Schöpfung. Habe Glauben und du kannst Gott erreichen.

10. Auch wenn du vielleicht nicht alles glauben kannst, was über Gott gesagt wird, zumindest glaube: „Es gibt Gott“. Dieser Same hat eine sehr große Wachstumskraft. Diese Kraft ist so mächtig, dass sie alles andere abweist und schließlich alles ausfüllt. Sie ist so allmächtig, dass du nichts sehen wirst außer Gott, sogar dich selbst nicht. Wahrlich, Gott ist alles.

FRIEDEN

Frieden, Ausgewogenheit, Gleichmut

1. Was ist Frieden? Obwohl die Welt weiter besteht, wenn ein Mensch sich im Zustand des Tiefschlafs befindet, macht er sich irgendwelche Sorgen um sie? Sein Geist ist still und entspannt. Wenn sein Geist in demselben Grade still und entspannt ist, während er sich der Welt gegenüber sieht und in ihr aktiv ist, dann ist dies Frieden.

2. Kann der Geist in einem solchen Zustand verbleiben, selbst wenn die Welt uns herausfordert?, Das hängt von unserer Einschätzung der Welt ab. Der Geist gerät in größere Aufregung, wenn die eigenen Besitztümer geraubt werden, als wenn die Besitztümer von jemand anderem geraubt werden. Der eigene Verlust bewirkt größere Betroffenheit als der Verlust, der einem anderen widerfährt. Warum? Weil unsere eigene Einschätzung der Dinge die Ursache ist für das Ausmaß an Freude oder Kummer in Bezug auf sie. Daher: wenn man lernen würde, alles mit dem gleichen Blick zu betrachten, so wäre der Geist extrem friedevoll.

Oder wenn man alle Dinge als sein eigen und als von hohem Wert ansieht, auch dann gäbe es keine Ursache für Kummer. Warum?, Was wird ein Mensch bedauern? Der Geist, der weiß, dass es über seine Fähigkeiten hinausgeht, sich um alles in der Welt zu kümmern, wird notwendigerweise still werden. Auch wenn man empfindet, dass man nichts für sich beansprucht oder dass alles vergänglich ist, wird der Geist voller Kühlung sein. Daher entsteht demjenigen dauerhafter Frieden, der alles als von gleichem Wert ansieht. Friede hängt von der eigenen intellektuellen Bewertung ab.

3. Ich möchte das an einem Beispiel erläutern: Ein Mensch erwacht aus einem Traum. Sein Geist ist glücklich oder angespannt, je nach dem, wie er das einschätzt, was er im Traum erlebt hat. Aber nachdem er aufgewacht ist, bleibt sein Geist unbeeinflusst von all den Ereignissen des Traums; sein Geist bleibt unverändert davon. Warum? Weil sein Geist erst jetzt gelernt hat, alle Geschehnisse des Traums gleich zu bewerten. Er bedauert nicht, dass der Traum aufgehört hat. Warum?, Er ist überzeugt, dass der Traum nicht von Dauer sein kann sondern mit dem Erwachen enden muss. Ebenso, wenn ein Mensch zu der Überzeugung gelangt, dass er notwendigerweise irgendwann aus dem langen Traum der Welt erwachen wird, so wird sein Geist unverändert bleiben. Dies ist der Zustand lebendiger Wachheit. Dies ist der Zustand des Friedens.

4. Dies bedeutet nicht, dass seine Beziehung zur Welt aufhört zu existieren, sondern nur, dass jetzt Frieden und lebendige Wachheit den Zustand seines Geistes ausmachen. Seine Handlungen werden sich notwendigerweise entsprechend den Umständen ändern. Nachdem sein Geist friedevoll geworden ist, hat sich nur dies in ihm geändert: sein Geist hat die Wahrheit erkannt und bleibt ungebunden; deshalb ist er in friedevoller Stille gegründet. Obwohl seine Handlungen sich ändern, werden sie stets unparteiisch sein. Aber die Handlungen der anderen ändern sich und können nicht unparteiisch sein. Daher bewirkt diese Kühlheit des Geistes außerordentlich Gutes, nicht nur für ihn selbst sondern auch für die Welt als Ganzes. Innerer Frieden weist den Weg zu rechtem Verhalten.

5. Ein Mensch läuft umher mit einer leuchtenden Lampe in der Hand. Kann es irgendwelche Feindschaft zwischen dem Licht und den Aufs und Abs auf dem Weg geben? Das kann nicht sein. Aber Licht und Dunkelheit können nicht zusammen existieren. Das Licht vertreibt die Dunkelheit, es erleuchtet die Auf und Abs auf dem Weg und bewirkt, dass der Mensch sich vorsichtig bewegt, gleich, ob er sich nach oben, nach unten oder seitlich bewegt. Es beseitigt sinnloses Gejammer wie „Dieser Baumstamm hat meinen Fuß verletzt“ oder „Wegen diesem Loch bin ich gestolpert“. Ebenso wird ein Mensch, der inneren Frieden erlangt hat, infolge dieses Friedens die Welt weder hassen noch gegen sie ankämpfen. Das Licht inneren Friedens vertreibt die Dunkelheit und enthüllt unserem Blick die wahre Natur der Welt und ihrer Stolperfallen.

In der Abwesenheit dieses Lichtes inneren Friedens, das es den Menschen ermöglicht, sich wechselnden Umständen anzupassen, werden sie die Welt als einen Ort des Elends verfluchen, so wie man in der Dunkelheit über Baumstämme auf dem Weg jammert. Daher sollte man nicht meinen, dass ein Mensch, der den höchsten Frieden erlangt hat, nachdem er die ganze Welt als einen hochkomplexen Traum erkannte, keine Beziehung mehr zur Welt hätte oder ihren Aktivitäten gegenüber gleichgültig wäre. Er allein lebt in Einklang mit der Welt und ist höchst effektiv in seinem Handeln, nur er allein wird zurecht als ein Mensch bezeichnet, der Kompetenz als ein Mann der Tat besitzt. Dieser Frieden ist es daher, der einen befähigt, den eigenen Pflichten gerecht zu werden.

6. Ein Mann des Friedens wird in seinem Handeln immer bestrebt sein, die Welt besser zu machen. Wenn er diese Welt fürchten würde, wer anders könnte sie besser machen?, Etwa die Menschen, die sie als höchsten Wert ansehen und sie besitzen wollen? Sie stehen ganz unter dem Einfluss von Egoismus und wissen in ihrer Blindheit nichts von Unparteilichkeit. Wenn man einen Blinden auf dem Weg führen will oder die Blindheit der Augen behandeln will, muss man selbst gesunde Augen haben. Ebenso kann nur der die Welt verbessern, der bereits erkannt hat, dass seine unwandelbare Natur von der stets wechselnden Natur der Welt verschieden ist und inneren Frieden erlangt hat. Solche Menschen können garnicht anders, als der Welt zu helfen.

Warum?, Kann irgend jemand so hartherzig sein, einem Kind nicht aufzuhelfen, das gestolpert und hingefallen ist? Dasselbe gilt auch für den Erleuchteten, der fähig ist, die Probleme der Welt klar zu erkennen und den Menschen zu helfen. Weil er sich selbst bereits über den Geist und den Körper erhoben hat, leidet der Erleuchtete nicht unter den Belastungen, die der Dienst an der Welt mit sich bringt, so, wie die Lebensenergie nicht leidet, selbst wenn ein Lastwagen über einen Körper rollt, den sie bereits verlassen hat. Harte Arbeit oder Schwierigkeiten können ihn nicht schrecken. Nur ein Mensch, der wahrhaft Frieden verwirklicht hat, kann solch einen Mut und solche kühle Unerschrockenheit in seinem Handeln demonstrieren.

7. Im Vergleich mit anderen Erscheinungsformen in der Welt mag Frieden armselig und schwach erscheinen. Aber in seinen Auswirkungen übertrifft er alles. In Bezug auf Ausdauer und Mut ist er unvergleichlich. Letztlich beruht Erfolg auf diesen Eigenschaften. Selbst wenn der Weltberg Meru zusammenstürzt, wird ein solches Ereignis einem Mann des Friedens kaum ein sanftes Lächeln entlocken, oder es wird ihn gänzlich unbeeindruckt lassen. Dieser Zustand von ihm ist für beide hilfreich: für weltliche und für spirituelle Angelegenheiten. Ihm allein gehört wahre Freude in der Welt und diese Freude entstammt der Freiheit von aller Bindung. Frieden bedeutet, dass man jedem auf jede Weise Gutes tut.

8. Es gibt zahlreiche Hindernisse für den inneren Frieden. Ihr Zweck ist es, den Menschen zu prüfen. Wenn sie uns begegnen, sollten wir sehr wach sein und die zarte Blume unseres Geistes selbst von ihren Schatten fern halten. Wenn die Blume des Geistes zerdrückt wird, verliert sie ihren Duft, ihre Frische und ihre Farbe und wird dann nicht mehr nützlich für dich sein, noch ist sie dann geeignet, sie anderen zu schenken oder Gott dargebracht zu werden. Du solltest wissen, dass dein Geist zarter ist als selbst eine Blüte. Alle Pflichten dir selbst, anderen Menschen und Gott gegenüber sollten mittels eines friedevollen Geistes ausgeführt werden. Lass ihn allezeit dieselbe lebendige Frische aufweisen. Aller Segen für den Geist ist im Frieden enthalten.

9. Bringe allezeit die Blume deines Geistes dem Gott deines Selbstes dar. Lasse die Kinder der geistigen Zustände diese Darbringung sorgsam ausführen. So werden sie allmählich lernen, ihre kindlichen Streiche sein zu lassen und entwickeln den Wunsch, wie du selbst voller Freude zu sein. Indem sie aufmerksam deinem Frieden dienen, werden sie selbst von ihren närrischen Launen geheilt. Setze diese Darbringung geduldig fort. Lass dich nicht von den wechselnden Launen und Stimmungen des Geistes ablenken. Im Gegenteil sollten sie durch deinen Frieden selbst friedfertig werden. Alle müssen Frieden erlangen.

10. Ich fasse es mit einem Wort zusammen: Die innere Essenz aller Veden ist „Frieden“.

HANDLUNG

1. Alles Handeln gehört zu Gott. Seine Macht hat jedem Ding seine eigene individuelle Funktionsweise zugewiesen. Seinen Anweisungen entsprechend erfüllen die leblosen Objekte und die fühlenden Wesen ihre Aufgaben. Alles handeln ist Sein.

2. Alle erfüllen ihre entsprechenden Aufgaben. Was hat dann Gott damit zu tun?, Wir werden erst die fühlenden Wesen betrachten und später dann die unbelebten Objekte. Wir sind fühlende Wesen. Wir wollen als erstes unsere Handlungen betrachten. Wir alle wünschen uns einen besseren, höheren Zustand und werden dafür tätig, ihn zu erlangen. Aber wir erreichen nicht alle dasselbe. Manchmal ist das Ziel dasselbe und entsprechend auch die Tätigkeit, aber warum sind die Ergebnisse unterschiedlich? Hier lehrt uns Gott, dass die Handlung Sein ist. Andernfalls wären alle gleich. Nicht der Unterschied in den Bedingungen ist dafür verantwortlich. Kann es jemanden geben, der nicht seine Lage verbessern möchte? Was immer die Haltung anderen gegenüber sein mag, die Haltung, die man sich selbst gegenüber hat, ist sicherlich ehrlich. Aber die Zustände von Menschen mit denselben Bestrebungen sind unterschiedlich. Der Grund dafür ist, dass alle Handlungen Gott gehören.

3. Alle Wesen haben dasselbe Grund-Streben [nach einem höheren, besseren Zustand], aber ihre Bemühungen weisen graduelle Unterschiede auf und auch die Zustände, die sie erlangt haben. Wenn es so ist, erhebt sich die Frage: Was bedeutet Bemühen? Ist es nicht einfach ein Abbild des geistigen Zustandes? Alle diese Abbilder des geistigen Zustandes gehen auf dasselbe Original zurück, nämlich das Grund-Streben, das allen gemeinsam ist. Wie kann dann das Abbild des Bemühens in jedem unterschiedlich sein? Auch hier lässt Gott uns erkennen, dass alle Handlungen Sein sind.

4. Wenn gesagt wird, dass ungeachtet desselben Grund-Strebens das Bemühen den individuellen Fähigkeiten entsprechend verschieden ausfallen kann, dann erhebt sich die Frage: Was ist der Ursprung dieser Fähigkeiten?, Es ist der Körper und der Geist. Auch die Umgebung mag einen Einfluss haben. Man muss alle diese Faktoren in Betracht ziehen, bevor man anfängt, tätig zu werden. Diese Faktoren unterliegen jedoch nicht der eigenen Kontrolle und daher kann es geschehen, dass das Bemühen der Aufgabe nicht gerecht wird. Daher gehören alle Handlungen Gott.

5. Und wiederum: Wenn man sagt, dass der Körper, der Geist und die Umgebung sich stufenweise so entwickeln, dass sie schließlich der Aufgabe gerecht werden, so schließt dies ein, dass sie im gegenwärtigen Zustand unfähig dazu sind. Daher muss man zugestehen, dass alle Handlungen Gott gehören.

6. Ist es nun gut oder schlecht, dass Menschen ihre Ziele nicht erreichen?, Es ist ganz sicher gut. Warum? Weil die meisten Ziele egoistisch sind. Urteile selbst, ob ihr Erfolg gut für die Welt wäre oder nicht. Man kann weiter fragen: Sollten dann nicht die nicht-egoistischen Bemühungen ganz und gar erfolgreich sein?, Obwohl sie allem Anschein nach nicht-egoistisch aussehen mögen, sind sie dennoch nicht frei von Makel. Dieser Makel hat mit dem Ego zu tun. Wenn der eingebildete Nicht-Egoismus dazu führt, dass man sich anderen überlegen fühlt, dann lässt Gott die Bestrebungen scheitern und lehrt damit: „Du bist wie die anderen und Ich bin dein Herr“. Denn frei von Ego und frei von Egoismus ist nur der Stellvertreter Gottes, in dem die Wolke des Ego, die Gott verhüllt, nicht mehr existiert und in dem Gott allezeit in Klarheit erstrahlt. Einem solchen Menschen, dessen Streben wahrhaftig ist (Sattva Sankalpa) verwirklichen sich alle seine Bestrebungen. Gott erstrahlt unmittelbar in ihm. Es ist keine Dunkelheit in ihm. Nur er kennt wahrhaft den Willen Gottes. Durch ihn erfüllt Gott den Zweck Seiner Schöpfung. Alle Handlungen gehören Gott.

7. Wenn man nun fragt: Gibt es nicht einen einzigen Menschen, dessen Bestrebungen wahrhaftig sind? Und warum sollte die Welt nicht allen Segen in vollkommener Fülle besitzen?, Die Antwort ist ein Geheimnis und sie lautet: Die Erleuchteten, die sich bewusst sind, dass alle Handlungen Gott gehören, haben den Wunsch, dass auch andere dies erkennen. Es gibt kein größeres Gut, als zu wissen, dass alle Handlungen Gottes sind und nicht unsere. Dieses Wissen enthält alle Segnungen in sich. Daher sind alle Erleuchteten bestrebt, andere klar in dem Wissen von Gott und seinen Handlungen zu unterweisen. Dennoch sagen sie nicht: „Erkenne Gott jetzt in diesem Augenblick“, sondern sie lehren die Mittel und Wege zu dieser Erkenntnis und ermutigen uns zu rechtem Verhalten, nur so viel. Sie sagen nicht: „Sei jetzt sofort befreit“.

Warum?, Weil dies normalerweise einem Menschen nicht möglich ist. Noch auch sagen die Erleuchteten zu Gott: „Schenke sofort diesen Menschen Befreiung“, denn die Erleuchteten sind frei von Ego und denken: „Gott weiss, was zu tun ist und wann es zu tun ist. Warum sollte ich Ihm etwas sagen wollen?“ Daher sind sie nur bestrebt, ihre Arbeit zu tun, ohne irgend ein Interesse an den Früchten, die daraus entstehen mögen. Sie haben erkannt, dass Gott allein die Früchte der Handlungen zuweist. Sie beobachten einfach das Geschehen in der Welt und machen ihre Arbeit, ohne jemals daran zu denken, selbst eine Welt zu erschaffen. Warum?, Weil dies eine Form von Egoismus wäre. Die Schöpfung ist, wie sie sein soll. Alles hat seine Ordnung. Alle Handlungen gehören Gott.

8. Da sie wissen, dass ihre Handlungen der Höheren Macht unterworfen sind, wie könnten sie danach trachten, etwas zu erstreben, dass ihrem eigenen Herzen lieb ist? Nein, das können sie nicht. Sie machen ihre Arbeit einfach als eine Pflicht. Die Schriften sagen: „Tue deine Arbeit, aber denke nicht an die Früchte“. So, wie ein Mensch von Zorn überwältigt wird, obwohl er sich vorgenommen hatte, nicht zornig zu werden, so können auch die Erleuchteten, deren Streben wahrhaftig ist (Sattva Sankalpa) manchmal von dem üblen Gebahren der Welt so betroffen werden, dass sie unbeabsichtigt denken: „Gott, lass dies sich zum Guten wenden“. Wenn das geschieht, so wird es mit Gewissheit auch so kommen und das Gute wird siegen. Dies ist die Ursache von einigen sehr ungewöhnlichen Ereignissen in der Welt. Diese ungewöhnlichen Ereignisse sind dann das Ergebnis eines Wunsches, der sich in den Geist eines Erleuchteten eingeschlichen hat. Dies ist das Gesetz der Natur. Wer kann es ändern? Alle Handlungen gehören Gott.

9. Was auch immer geschieht, es liegt in der natürlichen Ordnung der Dinge. Und: es ist recht so. Alles geschieht allein durch Seinen Willen. In Wahrheit ist es nicht falsch, zu sagen: „Er lässt den Dieb stehlen“. Warum?, Weil Er ebenso, wenn die Zeit der Bestrafung gekommen ist, er den Dieb für seinen Diebstahl leiden lässt. Daher sollte man dem Dieb nicht böse sein. Socher Art ist die Frucht des Wissens, dass alle Handlungen Gott gehören. Aber auch wenn man dem Dieb nicht böse ist, so mag man doch den Diebstahl nicht. Auch dies ist das Ergebnis unseres Wissens, dass alle Handlungen Gott gehören. Und warum ist das so?, Weil der Dieb selbst den Diebstahl nicht mag. Würde er ruhig bleiben, wenn seine eigenen Besitztümer von anderen gestohlen würden? Er würde nicht ruhig bleiben. Wer kann sich dessen unbewusst sein, dass Gutes tun recht ist und Böses tun unrecht? Daher wird das Wissen, dass alle Handlungen Gott gehören der Welt ein Zeitalter rechtschaffenen Verhaltens schenken. Unser Wissen kann nicht darüber hinaus gehen. Wir können nur wiederholen, was wir wissen. Wir müssen uns keine Sorgen machen über das, was über unser Wissen hinausgeht. Auch das ist der Willen Gottes.

10. Eine der Früchte des Wissens, die uns von Gott gegeben werden, ist das Wissen, dass alle Handlungen Gott gehören. Es liegt nicht in unserer Macht, Gott zu fragen: „Warum handelst du so?“. Weil die Früchte unserer Handlungen nicht immer unserem Wunsch entsprechen, gestehen alle Religionen ein, dass es demzufolge Grade unserer Machtlosigkeit gibt. Mit anderen Worten: Weil unsere Macht begrenzt ist, müssen wir zugeben, dass alle Handlungen Gott gehören. Das Gesetz, das für uns gilt, gilt auch für die unbelebten Gegenstände. Unser Gesetz ist nicht besser als ihres. Alles ist Eins. Auch diejenigen, die nicht zugestehen wollen, dass alle Handlungen Gott gehören, müssen ihre eigenes Unvermögen eingestehen. Auch dies geht auf das Wirken Gottes zurück.

EGO

1. Oh Ego, alle Übel in der Welt stammen von dir. Um dich zu unterdrücken, erlassen Herrscher Gesetze und erteilen die Erleuchteten Unterweisungen. Aber ach, trotz all ihrer Bemühungen seit urdenklichen Zeiten bist du noch immer am Leben! Du versteckst dich einfach und kommst später immer aufs neue hervor. Gibt es denn kein Ende für dich?, Doch, es nähert sich ganz gewiss. Ein anderes Ego hat damit begonnen, dich zu töten. Es ist das Kosmische Ich namens „Ich bin Brahman“.

2. Oh Ego, denke nicht, dass dein Feind von deiner Art sei. Du bist vergänglich, aber Er ist es nicht. Du bist nur ein eingebildetes „Ich“, denn du unterscheidest stets zwischen „Ich“, „du“ und „er“; dein Feind aber ist frei von solcher Einbildung. Wie?, Er bringt alle Unterschiede in Harmonie, hebt alle in Sich Selbst auf. Außerdem bist du Ihm feindlich gesonnen, weil er herbeikommt, um dich zu töten. Er aber hegt keine negativen Gefühle dir gegenüber. Weshalb nicht?, Weil es dich nicht gibt in Seiner Gegenwart. Er sieht dich als einen Teil seiner Ganzheit an. Dass du dich in der Nähe von Ihm auflöst kommt von deiner eigenen Unechtheit her; Er würde garnicht daran denken, dich zu töten, denn in Seiner Sichtweise bist du ohne Belang. Daher, o Ego, bist du Sein Feind aber Er nicht deiner. Kurz gesagt: du bist dein eigener Feind. Warum?, Infolge deiner Gier hast du vor dem Einen Großen so herumgeprahlt, wie du es immer und überall tust. Und sofort warst du verloren. So löst das Kosmische Selbst dich auf und verschlingt dich und erstrahlt immerdar als All-Licht.

3. Oh Ego, deine Missetaten sind grenzenlos. Du bist nicht zufrieden, bis du über alle anderen erhaben bist und alle anderen vor dir gedemütigt wurden. Endlos sind deine Wünsche, als da sind: „Mit welchem Titel ausgestattet erlange ich Ruhm?“, „In welcher Form erscheine ich elegant?“, „Verneigen sich die anderen vor mir?“, „Gehorchen mir die anderen in ehrfürchtigem Schweigen?“, „Sagen die anderen, dass niemand mir gleicht?“ Ach! Wie kurz ist dein Leben. Und wie groß ist dennoch dein Ehrgeiz. Und wieviel Böses du tust! In deiner Selbsttäuschung glaubst du, dass du in solchen Gedanken dein Glück findest und glücklich wirst, indem du dich von allen anderen absonderst. Dies tut dir aber überhaupt nicht gut.

Warum nicht?, Sind nicht die anderen ebenso berechtigt, all dies zu erlangen? Wie groß wird wohl dein Anteil sein an dem, was Millionen und Abermillionen andere ebenfalls erstreben? Da dies so ist, solltest du besser nicht vergeblich versuchen, über alle anderen zu herrschen. Durch deine vergeblichen Wünsche bringst du nur Unglück über dich selbst und andere. Höre auf meinen wohlmeinenden Rat. In Wahrheit ist der, den du als deinen Todfeind ansiehst, dein einziger Freund. Er weiß, wie du würdig werden kannst, wahre Größe und wirklichen Segen zu erlangen. Ergib dich Ihm. Dieses Kosmische Ego behandelt dich nicht als seinen Feind, sondern ist dein größter Wohltäter.

4. Es gibt keinerlei Mittel, mit denen du entdecken könntest, was Er aus dir machen wird, außer dass du dich Ihm ergibst. Wieviel auch immer ich dir davon erzählen würde, du könntest es nicht verstehen. Es ist eine Frage der Erfahrung. Ohne Zweifel wird Er nicht weniger tun, als dich zu Seinem Status zu erheben. Daher grübele nicht über deine Zukunft, sondern ergib dich Ihm geradewegs. Du kannst ja jederzeit wieder damit aufhören, falls du nicht schon im Augenblick deiner Ergebung von Freude erfüllt wirst. So, wie das Trinken von Milch mit Wohlgeschmack beginnt und in der Stillung des Hungers endet, so beginnt die hingebungsvolle Ergebung mit Freude und endet in vollkommener Glückseligkeit, die alle Freude und allen Schmerz übertrifft. Daher ist, ohne jeden Zweifel, dieses kosmische Ego (“Ich bin Brahman“) dein Ziel.

5. Was wird dein neuer Name sein, nachdem du dich ergeben hast?, Es gibt dann keinen anderen Namen neben deinem. Die Veden preisen dich, die Welt singt dein Lob; du selbst bist die Essenz der Lehren aller Religionen. Was ist dann deine Form? Alle Formen und Gestalten sind dein. Es gibt keine Form, die nicht deine wäre. In allen Tempeln wirst du verehrt; was in den Veden beschrieben wird bist du. Alle Feste und Feierlichkeiten sind dir gewidmet. Und was wird deine Macht sein?, Vermittels deiner Gegenwart ist die Welt aktiv; alles ist, was es ist, durch dich. Kurz gesagt: Alle Dinge verherrlichen dich und legen Zeugnis deines Seins ab und dies ist die Pflicht, an die sie gebunden sind. Selbst in deinen kühnsten Träumen kannst du nicht ermessen, wie dieser dein Zustand sein wird. Beginne sofort, befreie dich aus deiner Selbst-Täuschung. Das Kosmische Ich wartet auf dich.

6. Möchtest du aus deinem Traum erwachen oder in ihm weiter träumen? Wie lange werden die Traumbilder fortbestehen? Überwinde deine Trägheit, schüttle deinen Schlaf ab, wache auf! Du schaust nur deinen eigenen geistigen Bilderprojektionen zu und produzierst immer mehr von ihnen. All dies ist vergeblich. Finde einfach heraus, wer es ist, der diese Bilder betrachtet. Täusche dich nicht selbst, indem du so tust, als seist du diese Bilder, die in dir aufsteigen und wieder herabsinken. Wache auf. In dem Moment, wo du aufwachst, wirst du wissen, dass Wachsein besser ist als dieser Traum.Steh auf! Das Kosmische Ego wartet darauf, sich daran zu erfreuen, dich wach zu sehen.

7. Fürchte dich nicht vor dem Aufhören des gegenwärtigen Ego-Traums. Wenn du erst wach bist, wirst du dich um so mehr an ihm erfreuen. Du wirst nicht mehr der Täuschung unterliegen und keine Last wird dich mehr bedrücken. Im Traum erschafft deine geistige Vorstellungskraft dir allerlei Formen. Wenn du aufwachst, erkennst du, dass der Traum nur ein Traum ist. Verwechsele nicht den Traum mit dem Wachzustand. Erkenne den Traum als Traum. Um das zu tun, musst du den Zustand von „Ich bin Brahman“ (das Kosmische Ego) verwirklichen und aus der Illusion des abgesonderten Egos aufwachen.

8. Ich habe dich zu deinem eigenen Wohl unterwiesen, nicht um für mich etwas zu erreichen. Wenn du mir Glauben schenkst, solltest du dem entsprechend handeln, was ich dich gelehrt habe. Andererseits, falls du nichts Gutes an dem findest, was ich gesagt habe, dann wende dich von diesem Ideal ab. Wie soll ich dir helfen, wenn mein Rat und der Rat der Erleuchteten dich in keiner Weise beeindrucken? Kein Zustand ist höher als dieser. Glaube mir: es ist gut für dich, die Wahrheit zu erkennen. Und durch dich können dann andere dasselbe verwirklichen. Sei frei von Selbsttäuschung. Beginne sofort. Erkenne, dass das Kosmische Ego dein eigenes ist.

9 Oh Ego, sieh nur: du bist ein Sklave und deshalb leidest du. Wie erbärmlich ist doch dein Zustand! Und wie feindselig bist du! Wenn du sagst „nur für mich allein“, fordern auch alle anderen „nur für mich allein, nur für mich allein“. Wenn du sagst „ich bin großartig“ protestieren sie alle: „Warum? Wir sind ebenso großartig.“ Alle sind dir feindlich gesonnen. Infolge der Schwierigkeiten, die andere dir bereiten, vervielfältigen sich deine geistigen Bilderprojektionen millionenfach. Solltest du dich nicht besser über sie erheben und dir selbst etwas Gutes tun, indem du dich einem Meister ergibst? Dann werden alle deine Feinde zu Freunden werden. Wenn du zu anderen sagst „All dies hier gehört euch“, so wird jeder dein Freund werden. Es gibt nur Einen, der dich so großherzig machen kann und das ist „Ich bin Brahman“ (das Kosmische Ego).

10. Ich sage dir nur ein Wort und das entspringt nicht meinem Egoismus. Es ist einfach nur meine Pflicht. Ich sage dir dieses Wort nicht nur zu deinem oder meinem Wohlergehen, sondern für das Wohlergehen aller:

Die Wahrheit ist „Ich bin Brahman“ (das Kosmische Ego).







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